die gefundene zeit
wir liefen
in einem
angemessen
abstand
voneinander
die straßen
entlang
wir durchschritten
den raum
nahmen
maß
und waren
mit uns selbst
zu 3/4
im reinen
bis du
gestolpert
bist
und mich
und meine gedanken
aus der bahn
ja
gar dem kontext
geworfen
hast
ich sah mich
transferiert
in eine
hüllenlose
graue
zwischenwelt
ich fiel und
stand doch gleichzeitig
es war mir
übel
während ich
mich gut fühlte
wie noch nie
in meinem
ach so kurzen
leben
ein stetiger wind
stand auf mir
und neckte
ja ärgerte
mich
und ich
musste es
geschehen lassen
ein wimpernschlag
währte drei stunden
und
als die dunkelheit
vor dem licht
floh
sah ich mich
mit der hitze
einer wüste
konfrontiert
alles schmolz
sogar
ich
zerfloss
zu einer
gallertartigen
masse
über dieser
doch etwas
absurden
szeniere
plötzlich
eine stimme
huzzah
jubilierte
sie
und eine
behaarte pranke
griff
in meinen
körper
ich ward
in eine richtung
gezogen
von deren existenz
ich bis dato
nichts wusste
flog umher
und löste mich auf
schließlich
stand ich
zusammengesetzt
wieder
auf der
straße
und sah dich
in einem
angemessenen abstand
neben mir
stehend
deinen mantel
abstauben
ein bonmot
ausrufend
verfielst du wieder
in den gewohnten
trott
und ich trottete
neben dir
her

